Das Riesengebirge ist das höchste Gebirge der Tschechischen Republik, dessen Hauptkamm sich in einer Länge von 36 km entlang der polnischen Grenze hinzieht. Der höchste Berg ist Snìžka (Schneekoppe, 1602 m), weitere Gipfel heißen Vysoké Kolo (1503 m), Studnièní hora (1554 m) und Èerná hora (1299 m). Für den außerordentlichen Naturwert wurde fast das ganze Gebirge im Jahre 1963 zum Nationalpark erklärt.
Das Klima ist im Riesengebirge rauh und das Gebirge  gehört zu den kältesten Orten in der Tschechischen Republik. Eine zusammenhängende Schneedecke bleibt oft bis zu 180 Tagen im Jahr liegen.
Das Riesengebirge war in der Urzeit und im Mittelalter fast ohne Besiedlung. Das ganze Gebirge war mit tiefen     Wäldern bedeckt, welche eine natürliche Grenze gegen eine Invasionen von Norden bildeten. Nur entlang der größeren Flüsse führten Fußwege, welche Böhmen und Schlesien verbanden.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Gebirgsbauden, die bisher den Hirten gedient hatten, als Unterkunfts- und Verpflegungsorte für die Besucher eingerichtet. Die moderne Touristik entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts und um 1894 tauchten erste Skifahrer auf. Im Jahre 1934 entstand der Bergdienst.

Heute ist das Riesengebirge das bedeutendste Skigebiet in der Tschechischen Republik mit der größten Kapazität der Unterkunfts- und Verpflegungsdienste
Erste Erwähnungen über eine Besiedlung des Gebietes stammen aus dem 13. Jahrhundert. Menschen besiedelten vor allem die Umgebung der Flüsse Úpa und Elbe. In dieser Zeit entstanden auch die Städte Hostinné und Trutnov. Im 16. Jahrhundert entstand mit der Besiedlung auch Bauden-wirtschaft.  Eine der ältesten Bauden ist die 1526 errichtete Luèni Baude. Mehrmals brannte sie aus und wurde zuletzt während des zweiten Weltkrieges in seiner heutigen Form wieder errichtet.
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